Portoferraio: die Medici-Route ... auf den Spuren der Medici

Die Entstehung von Portoferraio längs der antiken Fabricia römischen Ursprungs beginnt ab 1548 vor dem Hintergrund der Auseinandersetzungen zwischen Franz I. von Frankreich und Kaiser Karl V. von Spanien.
Das Ziel von Herzog Kosimus I. der Toskana ist, die Auseinandersetzungen für sich zu nutzen. Er verlangt vom Kaiser die Herrschaft über das Fürstentum Appiani Piombino, zu dem auch die Insel Elba gehörte.
Ohne eine formelle Anerkennung durch den Kaiser sieht sich Cosimus genötigt, das für die Schiffahrt im Mittelmeer so wichtige Seeviereck zwischen Piombino und Elba zu befestigen und zu verteidigen.
Mit den Verträgen aus dem Jahr 1557 erhält Cosimus die vollen Rechte für den Stadtstaat Siena und die Stadt Portoferraio, die nach seinem Gründer den Namen Cosmopolis erhält.

In den Gebäuden von Portoferraio spiegelt sich der Konfront der beiden Militärarchitekten Giovanni Camerini und Giovanbattista Belluzzi, San Marino, genannt wider.
In rascher Reihenfolge entstehen die drei wichtigsten Plätze des Verteidigungssystems: der achteckige Turm der Linguella über der Hafenöffnung und die beiden Festungen Stella und Falcon, die die Stadt von oben beherrschen und auf einer steil zum Meer abfallenden Klippe stehen.
Gleichzeitig wird ein Graben angelegt, der die befesilgte Stadt vom Rest der Insel trennt. Er wurde erst zu Beginn dieses Jahrhunderts zugeschüttet, als sich die Stadt mit der entstehenden Eisenhüttenindustrie, die durch die Erfindung der Hochöfen eingeleitet wurde, ausdehnte.

Um 1565 war der Bau des Stadkerns abgeschlossen und Kosimus erließ ein Dekret für ihre Bevölkerung. In ihrer ursprünglichen Form war der Fronte d'Attacco genannte Teil, d.h. die zur Insel gerichtete Front und Verteidigungslinie sehr viel einfacher als das Ergebnis nach den verschiedenen Änderungen, die bis zum 17. Jht vorgenommen wurden.

Später wurde die Fronte d'Attacco durch eine Reihe von Bastionen und weiteren Bauten zum Graben hin, der Portoferraio von der Insel trennte, erweitert.

Neben den drei Festungen gibt es noch eine ganze Reihe anderer Gebäude, die auf die Zeit der Gründung der Stadt oder die Zeit unmittelbare danach zurückzuführen sind.

Zum Befestigungssystem gehören die Porta di Mare in der Mitte zum Hafen hin. Dieser wurde von Ferdinand II erweitert. Desweiteren die Porta di Terra zur Verbindungsstraße, die Portoferraio mit dem Rest der Insel verbindet.

Zu den anderen Militärgebäuden gehören die Biscotteria, heute der Bürgersitz, der im 19 Jht aus dem renovierten Gebäude entstand, in dem Öfen und die Laugier Kaserne, heute Kultur- und Kongreßzentrum sowie das Arsenal delle Galeazze, heute ein Markt standen.

Zu den Kirchen aus der Zeit der ersten Stadterweiterung gehört der Dom an der Napoleon Stiege, der bis zum Ende des 16. Jht. mehrere Male erweitert wurde, die 1582 erbaute und im 18. Jht renovierte Misericordia Kirche.

Zu den Gebäuden innerhalb der Stadtmauern gehören die 1718 erbaute ehemalige Karmeliter Kirche (sie wurde zur Zeit Napoleons in das Theater dei Fortunati umgebaut, später auch dei Vigilanil genannt), der antike 1787 umgebaute Palast des Prätors, der später in den Jahren 1814-15 die Residenz Napoleons wurde und der Leuchtturm auf der Stella Festung, dessen Bau vom Großherzog Pietro Leopoldo 1788 veranlaßt wurde.


Kontaktieren Sie uns

Unsere Anlage

Sonderangebote

Es gibt keine Angebote vorhanden

Unser Landbetrieb

Villa Mori, nur wenige Schritten vom Hotel entfernt, verkauft seine Erzeugnisse direkt an seine Kunden.
Weitere Details