Insel Elba: Trekking Ausflüge

Die Wälder der Nordwest-Seite

Marciana (355m) - S. Cerbone (531m) - Valle di Pedalta - La Stretta (805m) - Marciana (355m)
Höhenunterschied: max. 450 m
Wanderzeit: 4.30 Stunden

Als Ausgangspunkt gilt die Dorflarche von Santa Caterina, die uns durch das mittelalterliche Tor der Lorena ins kleine historische Zentrumführt.

Auf Treppen und engen Gassen mit ihren blumengeschmückten Balkonen werden wir zu Ginstern und schattigen Kastanienhaine hingeleitet.

Auf unserer Route wandern wir durch den dichten Kastanienwald bis in 500 m Meereshöhe. Dem PfadRichtung Südwestenfolgenderreichen wir in ca 40 minuten die Einsiedelei San Cerbone.
Die Legende besagt, dass der Heilige hier im 6. Jahrundert auf der Flucht vor der Horde des Gummaritk Herzog der Langobarden, Unterschlupf gefunden habe.

Das Kirchlein wurde jedoch erst einige Jahrhunderte später (15. Jh.) erbaut.

Von der Einsiedelei aus gelangt man in 20/25 Min. Aufstieg zu einer Kreuzung 'A' und anderen Pfaden.

Wenn wir die Wanderung in Richtung Nordwest fortsetzen, kommen wir auf einen Pfad mit typischen Merkmalen der "Macchia" des Mittelmeeres, der sich von Zeit zu Zeit öffnet und malerische Ausblicke von einzigartiger Schönheit bietet.

Der Wegverlaufzieht sich dannfast eben über diefel sigen Abhänge des Monte Capanne dahin, und mit etwas Glück können wir zwischen dem Granitgestein die fliehenden Bergziegen, die ruhig stehenden roten Rebhühner oder aber auch den majestätischen Flug der Mäusebussarde beobachten.

Im Frühling zeichnet sich der Pfad durch die dufenden Blüten derMacchia aus. Manfindet wunderschöne Orchideen und Veilchen die wie bunte Flecken auf den Wiesen und zwischen den ausgedehnten Felsen wirken.

Von der Abzweigung 'A' erreichen wir nach ca I Stunde Gehzeit das Tal des Pedalta, und nach der Durchwanderung eines Kastanien - und Pinienwaldes stehen wir vor einer weiteren Abzweigung 'B'.

Aufsteigend kommen wir nach kurzer Zeit zu einer kleinen Scharte, von der aus man an sehr klaren Tagen Korsika und Capraia im Westen, und im Osten den gesamten mittleren und östlichen Teil Elbas sehen kann. Die coleotteri unterscheiden sich unter den Insekten aufgrund ihrer schönen Farbe.

Der Abstieg auf dem selben Pfad Richtung Marciana gilt als leicht, aber bevor wir unseren Ausflug abschliessen, sollten wir noch im historischen Zentrum von Marciana die mächtige Pisanische Festung (12. Jh) und das Museum mit interessanten Fundstücken aus der präromanischen Zeit besichtigen.

In der Welt des Granits

S. Piero (230m) - Pietra Murata (544m) - Moncione (366m) - S. Piero (230m)
Höhenunterschied: max. 314 m
Wanderzeit: 5 Stunden.

Wir starten vom kleinen Bergdorf San Piero in 230 M. ü.d.M., dessen Besichtigung sich lohnt; Im Besonderen empfehlen wir, die im ganzen Dorf verstreuten Granittore zu betrachten. Nicht zu vergessen ist die sehenswerte Kirche von San Piero e Paeoo inmitten der Verteidigungsbastion die über die Ebene von Marina di Campo dominiert. Im Dorfzentrum, am Ende der Treppen (selbstverständlich aus Granit), und nach einem weiteren Aufstieg von ca. 30 Minuten kommen wir auf den Pfad, der von dem Turm von San Giovanni zu der Ebene des Canale führt.

Nachdem wir den Pinienwald der Ebene des Canale durchquert haben und weitere 10 Minuten gewandert sind, lohnt es sich, den Pfad zu verlassen, um den Aussichtspunkt von Pietra Murata zu besuchen.
Sicht einige Inseln des Toskanischen Archipels sehen: insbesondere Pianosa und Montecristo, aber auch Korsika. Diese Stelle galt schon in präromanischer Zeit als günstiger Punkt zur Sichtung möglicher Feinde.

Auf dem Pfad zurückgekehrt folgen wir dem Kanal des Malocci, bis wir zu dem Weg Nr. 35 gelangen, der zu den Granitgruben von San Piero führt. Unterwegs können wir neben den panoramareichen Abkürzungen von seltenem Zauber die typischen Weinberge auf den Granitterrassierungen bewundern. Diese sind zwar verwahrlost, aber doch zum Teil noch gut erhalten.

Im letzten Teil der Wanderung entdecken wir halbverarbeitete Granitsteine, angefangene Säulen und eigenartig gezähnte Zeichen aus der Hochkonjunktur der Granitverarbeitung in der Zeit der Pisanischen Republik (12. Jh.).

Wir erreichen in der Nähe der alten Mühle von Moncione eine grüne Wiese, die uns zu einer Ruhepause einlädt und kehren dann wieder ins Dorf von San Piero zurück.

In der Welt des Eisens

Rio Elba (200m) - Le Panche (327m) - M. Capannello (496m) - M. Strega (427m) - S. Caterina (268m) - Torre Giove (352m) - Rio Elba (200m)
Höhenunterschied: max. 380 m;
Wanderzeit: 3-4 Stunden

Man beginnt in Rio nell'Elba bei einer Höhe von 200 Metern ü.d.M., einem charakteristischen Mineralienort, in dem es die Möglichkeit gibt, das Museum der elbanischen Mineralien zu besuchen. Man verläßt das Dorf durch ein Burgtor in Richtung des Volterraio und verfolgt eine ansteigende Sandstraße, bis man die Bundesstraße kreuzt, die von Portoferraio kommt, in der Lokalität Le Panche.
Von hier aus kann man sich entscheiden zwischen dem Umweg zur Festung von Volterraio, einer faszinierenden Festung, die niemals eingenommen wurde, oder dem direkten Weg, bis man den Gipfel des Monte Capanello erreicht (496 M. ü.d.M.), leicht erkennbar und der militärischen Antenne.

Von diesem Punkt aus bis zum Abstieg des Monte Strega (427 mt. dM.) genießt man eine außerordentliche Landschaft. Einen wunderschönen Ausblick auf die Südküste und die Nordküste der Insel bietet eine Wanderung entlang des Gebirgskammes auf einfachen Wegen.

Nachdem man den Abstieg vom Monte Strega entlang eines steilen Weges bewältigt hat, kommt man wieder auf die Bundesstraße, die wir einige hundert Meter lang verfolgen, bis man die Sandstraße kreuzt, welche zur Einsiedelei von S. Caterina führt, einer kleinen Kirche, die heute zu einem internationalen Kulturzentrum umgewandelt wurde. Hier kann man antike Rosenstöcke bewundern, die es an keinem anderen Platz gibt.

Geht man an der Nordseite der Einsiedelei entlang, erspäht man einen kaum sichtbaren Weg, der zu den alten Ubequert hat, beginnt man wieder mit dem Aufstieg zur Festung Giave (Jupiter) einer verfallenen romantischen Burg aus der Mitte des XIV Jahrhunderts.

Rio nell'Elba bef ndet sich von hier aus zirka 4 Km entfernt, welche man zu Fuß auf der Bundesstraße zurücklegen kann, da diese Straße hier kaum frequentiert wird.
Entlang dieser Straße befinden sich interessante geologische Formationen.

Vom Norden in den Süden

Marciana (355m) - Madonna del Monte (630 m) - Troppolo (692m) - Chiessi (13m)
Höhenunterschied: 340 m - 680 m
Wanderzeit: 6 Stunden

Marciana istein kleinerHügelortmitaus Granitsteinen gepflasterten Straßen und schmalen Häusern, die in das Vorgebirge eingebaut wurden und an eine Pfeilspitze erinnern.
Man verläßt das Dorf in der Nähe der Festung, an der höchsten Stelle der Ortschaft, und kommt auf einen gepflasterten breiten Weg, der zum Wallfahrtsort Madonna del Monte führt.
Entlang dieses Weges befinden sich die Stationen des Kreuzweges und der Kirchplatz, ein Exedra aus dem Ende des 17. Jahrhunderts, wo zu jeder Jahreszeit reinstes Wasser aus dem Untergrund quellt.

Wir machen eine kleine Rast auf diesem heiligen Platz und anschließend begeben wir uns auf den Wanderweg Nr. 3 Richtung Chiessi Ab nun schlängelt sich unsere Wanderung entlang eines gut beschriebenen und breiten Weges mit sehr geringem Höhenunterschied (ca 100 m) bis man zum "Troppolo" gelangt.
Entlang dieses Weges öffenen sich immense Landschaftsbilder des Meeres und des Landes.

ln den schönen Tagen kann man auch die Inseln Capraia und Korsika erkennen. Große erratische Granitblöcke, die in unmöglichen Stellen herabhcingen, bilden den Rahmen dieser so abwechslungsreichen und rauhen Natur. Es wechseln sich antike Kastanienwälder mit niedrigen Büschen der Garique ab.
Von Troppolo aus geht man auf den Wanderweg Nr. 3 noch zirka 40-50 Minuten weiter, immer auf dem selben Höhenniveua, bis man auf den Wanderweg Nr. 4 trifft, der nach Pomonte führt. Von nun ab beginnt der Abstieg Richtung Chiessi Hier machen wir einen kleinen Umweg zum Hügel S. Bartolomeo, und die einzig übriggebliebene Mauer der gleichnamigen Kirche aus dem XIL Jahrhundert zu besichtigen.
Danach kehren wir auf den Wanderweg zurück und in weniger als I Stunde, auf einem steilen Pfad zwischen antiken Terrassierungen und kleinen Gärtchen, erreichen wir wieder Meereshöhe, wenn möglich bei Sonnenuntergang, der von hier immens erscheint.


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